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USB-Stick

Der USB-Speicher-Stick, auch englisch USB Flash Drive genannt, ist ein Speichermedium in einem kompakten Gehäuse. Die Daten werden elektronisch auf einem Flash-Speicher gespeichert. Bei einem Flash-Speicher (genauer: Flash EEPROM) werden die Daten in Form von elektrischen Ladungen auf einem sogenannten Floating Gate eines Feldeffekttransistors gespeichert.

Auf einem USB-Speicher-Stick gespeicherte Daten bleiben nach Herstellerangaben bis zu zehn Jahre lang erhalten. Die Speicherzellen der Sticks sind nämlich von Verschleiß betroffen. Lesen kann das Betriebssystem zwar theoretisch unbegrenzt, Hersteller garantieren jedoch nur 100.000 Schreibzyklen pro Speicherzelle, bis die Lebensdauer des Sticks erschöpft ist.

Die ersten Sticks kamen 2000 mit einer Speicherkapazität von 8 MB auf den Markt. Mittlerweile gibt es Produkte mit einer Kapazität von bis zu 128 GB mit 30 MB/s Lese- und 20 MB/s Schreibgeschwindigkeit (Stand: August 2008) – und auch wasserdichte Modelle. Gelegentlich ist portable Software vorinstalliert, z. B. zur Datenverschlüsselung des USB-Sticks. 2007 wurden weltweit etwa 120 Millionen USB-Sticks verkauft.